Der Albverein Kleinengstingen unterwegs im sonnigen Süden.

Das Tessin und der Lago Maggiore waren das Ziel der diesjährigen Ausfahrt. Schon bei der Anfahrt durch die Schweiz erlebten wir mit der Besichtigung der Viamalaschlucht ein großartiges Naturereignis. Die Mittagsrast in Zillis bot uns Gelegenheit die Kirche aus dem 12.Jh. mit ihrer Holzkasettendecke zu bewundern. In Premeno, auf dem Balkon über dem Laggo Maggiore, wurde für 6 Tage Quartier bezogen.

Die Fahrt zu den Borromäischen Inseln und ihre Park- und Gartenanlagen mit frei lebenden Fasanen und Pfauen erfüllten den ersten Tag.

Dann war das Verzascatal unser Ziel. Mit einer Wanderung am Fluss entlang erlebten wir dieses ursprüngliche Schweizer Hochtal mit den vom smaragdgrünen Wasser geformten Stein- und Felsformationen. Wir stiegen zum großen Wasserfall am Talende hinauf und schauten von der 220 m hohen Staumauer in die Tiefe.

In Mailand, der Metropole der Lombardei, beindruckte die Innenstadt durch seine Gebäude: der weiß strahlende Dom, die Einkaufspassage Vittorio Emanuele und das Opernhaus „die Scala“. Beeindruckend war auch der Besuch des Zentralfriedhofs mit seinen vielen Gräbern und Denkmäler für bedeutende und berühmte Familien und Persönlichkeiten aus Mailand.

Ein ganz besonderer Leckerbissen war die Fahrt mit der Centovallibahn von Domodossola nach Locarno. Etwa 80 Brücken und 30 Tunnels waren notwendig, um die Bahn durch dieses 52 km lange Gebirgstal zu führen. Nach einem Abstecher in dem schönen Ascona ging es mit dem Schiff zurück über den Lago nach Verbania und ins Hotel.

Auf der Heimfahrt machten wir noch einen Halt mit Besichtigung in Bellinzona, der Stadt der drei Burgen. Dann gings in zügiger Fahrt durch den Bernhardinotunnel und die Schweiz der Heimat zu.